Hamas und Gaza-Fraktionen weisen UN-Plan als Eingriff in palästinensische Selbstbestimmung zurück

Hamas und weitere bewaffnete Gruppen in Gaza lehnen eine neue UN-Sicherheitsratsresolution ab, die ein internationales Verwaltungs- und Stabilisierungsgremium für den Gazastreifen vorsieht. Sie sehen darin einen Versuch, den Palästinensern von außen politische Strukturen aufzuzwingen und ihre Selbstbestimmung einzuschränken.

Die Gruppen werfen den USA und beteiligten arabischen Staaten vor, damit faktisch an der israelischen Kriegsführung mitzuwirken. Die Resolution blende zudem die anhaltenden Angriffe im Westjordanland sowie die Ursachen des Konflikts – Besatzung und Apartheid – aus.

Obwohl viele Menschen in Gaza über die Waffenruhe vom 10. Oktober erleichtert sind, herrscht Misstrauen gegenüber dem UN-Plan. Einige Bewohner betonen, dass die Palästinenser selbst über Gaza bestimmen sollten und keine ausländische Verwaltung akzeptieren.

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